3 Mannschaften beim Regionalfinale in Heidenheim

Wichtige Wettkampferfahrung konnten die Mädchen des TSV Untergruppenbach und des TSV Ellhofen beim Regionalfinale des Schwäbischen Turnerbundes in Heidenheim sammeln. Da es bisher noch nie gelungen war, sich mit einer Mädchen-Mannschaft für ein Regionalfinale zu qualifizieren, war die Teilnahme schon ein großer Erfolg.

Hart war es für die E-Jugendlichen des TSV Untergruppenbach, musste man schon früh morgens um 6:15 Uhr die Reise an die Brenz antreten. Sichtlich nervös starteten Vera Kuder, Paulina Wolff, Zoe Cosic und Lara Poszlovszky am Schwebebalken in ihren Wettkampf und wurden durch einige Stürze gleich am ersten Gerät auf den letzten Platz zurück geworfen. An den anderen Geräten konnten sie sich zwar steigern, konnten aber den großen Rückstand nicht mehr aufholen und landeten auf dem letzten Platz.

Keine besseren Vorzeichen hatte die D-Jugend Mannschaft des TSV Untergruppenbach. Mussten sie krankheitsbedingt auf Laura Wolff verzichten. Da sie jetzt nur noch zu dritt waren und die 3 besten Ergebnisse das Mannschaftsergebnis bilden, ging jeder kleinste Fehler in die Wertung ein. Da man bei der großen Konkurrenz nichts zu verlieren hatte, turnten Jara Ellingen, Leonie Allgeier und Jasmin Ripplinger voll auf Angriff. Dies wurde leider nicht belohnt und am Ende fand man sich am hinteren Ende der Siegerliste wieder.

Für die Aktiven Mädchen des TSV Ellhofen ist dieses Jahr jeder Wettkampf als Vorbereitung für den Einstieg in den Ligabetrieb des Schwäbischen Turnerbundes zu sehen. Da als Gegner die Oberligaturnerinnen aus Heidenheim und die Landesligamannschaft der TSG Backnang in der Konkurrenz standen, galt als Ziel, die aufgestockten Kürübungen ohne Fehler zu präsentieren. Diese Vorgabe von Trainerin Antje Meißner konnte Chiara Beer als erste Turnerin am Schwebebalken auch Umsetzten und kam ohne große Fehler durch ihr Programm. Der gute Start wurde durch eine Sturzserie von Janina Kloos sofort wieder zunichte gemacht, so dass alle Hoffnungen auf eine gute Platzierung schon nach der zweiten Übung weg waren. Trotzdem ließ man den Kopf nicht hängen und turnte den Wettkampf zu Ende. Am Schluss konnte man sich über einige gelungene neue Elemente vor allen auf der für sie ungewohnten Bodenfläche freuen, auf der Marie Henrich am besten zurecht kam.